Therapie

Auch wenn die Therapiemöglichkeiten von Demenzerkrankungen zurzeit noch sehr begrenzt sind, so wächst das Wissen auf diesem Themengebiet doch stetig. Neben der Standardtherapie können unseren Patienten auf Wunsch im Rahmen von Studien nicht medikamentöse Behandlungsformen sowie neu entwickelte bzw. in der Entwicklung stehende Arzneimittel angeboten werden. Jeder Patient erhält abhängig vom Stadium und der Ursache seiner Gedächtniserkrankung eine individuelle Beratung zur Therapie und möglicher Studienteilnahme.

Nicht medikamentöse Behandlungsformen

Nicht medikamentöse Behandlungen können dazu beitragen, die Zufriedenheit und Alltagsfertigkeiten des Patienten aber auch der Angehörigen an die erkrankungsbedingten Lebensumstände zu verbessern. Langfristige Ziele dabei sind, bestehende Fähigkeiten und Fertigkeiten zu bewahren und zu stärken sowie den Umgang mit dem nachlassenden Leistungsvermögen zu erleichtern und die Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten.

Studien

Medikamentöse Behandlungsformen

Die aktuell zugelassenen Medikamente können den Verlauf der Gedächtnisstörung z.B. der Alzheimer Krankheit nachgewiesenermaßen hinauszögern. Es gibt jedoch unter den verfügbaren Medikamenten keine Substanz, die den typischen Nervenzellabbau einer neurodegenerativen Erkrankung aufhalten kann. Neben der Behandlung der Minderung der geistigen Leistungsfähigkeit spielen bei Demenzen auch häufig für die Umwelt problematische Verhaltensweisen wie Unruhe, wirklichkeitsfremde Überzeugungen, Sinnestäuschungen und/ oder Schlafstörungen eine wichtige Rolle. Sollten nicht-medikamentöse Ansätze keine ausreichende Wirkung entfalten, kann der Arzt in unserer Sprechstunde auch auf medikamentöse Therapieformen zurückgreifen. Die Therapieempfehlung erfolgt immer individuell auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt.

Studien

Ziel der Studie ist der Nachweis eines möglichen schützenden Effektes der Einnahme des Cholesterinsenkers Simvastatin auf die Entwicklung einer Alzheimer Demenz bei Personen über 55 Jahren.

Zur Studie