Entlastungsgruppe: Kurzintervention für pflegende Angehörige

Leiter der Gesamtstudie:Dr. Ingo Kilimann
Studienkoordinator:Dipl. Biol. Christin Korp
Beginn:August 2014
Status:laufend, Rekrutierung aktiv

Hintergrund und Ziele

Mit dem Hintergrund, dass pflegende Angehörige von dementiell erkrankten Menschen ein erhöhtes Risiko haben, selbst physisch oder psychisch zu erkranken, wird untersucht, ob ein zeitlich kompaktes, niederschwelliges Hilfsangebot die Belastung des Angehörigen vermindern kann und somit dazu beiträgt, dass der Alltag besser gemeistert wird. Der Schwerpunkt des Projektes liegt in der individualisierten Problemlösung oder der Psychoedukation bezogen auf die Veränderungen aufgrund der Erkrankung des zu pflegenden Angehörigen. Langfristiges Ziel ist die Integration einer solchen Maßnahme in die zukünftige Regelversorgung von Patienten mit Demenzerkrankungen und deren Angehörige.

Übersicht

Die Entlastungsgruppe ist ein spezielles Gesprächsprogramm für pflegende Angehörige von dementiell erkrankten Menschen.

Ablauf der Studie

Die 12 wöchentlichen Treffen dauern etwa 1 ½ bis 2 Stunden und haben Themen wie das Akzeptieren der eigenen Grenzen, den Umgang mit Emotionen oder die Nutzung der eigenen Ressourcen zum Inhalt. Eine Gruppe von 10 Teilnehmern ist im Moment aktiv, eine weitere ist Anfang des nächsten Jahres geplant.